50 Jahre Partnerschaft mit Pontorson

In feierlichem Rahmen wurde am 12. Mai 2018 das 50-jährige Jubiläum der
Städtepartnerschaft zwischen Pontorson und Wassenberg gefeiert. Auch unsere
Freunde der englischen Partnergemeinde Highworth nahmen an dem runden
Jubiläum teil. Zahlreiche Gäste aus der Historie der Städtepartnerschaft waren
eingeladen. Insbesondere die anwesenden Mitglieder des Europaparlamentes,
Sabine Verheyen und Arndt Kohn, unterstrichen in ihren Reden, dass bereits vor 50
Jahren, zu einer Zeit als noch niemand von offenen Grenzen und Euro zu träumen
wagte, in Pontorson und Wassenberg „Europa gelebt“ wurde.
Als noch lebender Zeitzeuge von damals nahm unser SPD-Mitglied Walter Windeln
am Festakt teil. Walter Windeln hat in seiner Eigenschaft als Mitglied des
Wassenberger Rates die Städtepartnerschaft bis zur Unterzeichnung im Jahre
1968 mit vorbereitet und in den Jahren danach stetig intensiv unterstützt. Zu
seinen zahlreichen Besuchen reiste er auch 5 x mit dem Fahrrad von Wassenberg
nach Pontorson (einfache Strecke rd. 750 km!). Zweimal wurde Walter Windeln
u.a. mit der Pontorson-Medaille ausgezeichnet.

Walter Windeln

Leider wurde unser SPD-Mitglied – ein Mensch, der Pontorson als Bestandteil
seines politischen Lebens sieht – im Rahmen des Festaktes nicht erwähnt; eine Ehrung oder eine entsprechende Anerkennung für einen der letzten Zeitzeugen in Wassenberg gab es nicht.
Walter Windeln hat unzweifelhaft die Städtepartnerschaft jahrelang geprägt. Die
SPD Wassenberg ist der Meinung, dass dies nicht angemessen war.

Nitratbelastung in Wassenberg

Schleichende Vergiftung. Bericht aus „DER ZEIT“. Link im Bild führt zum Artikel.

Thema im Planungs-und Umweltausschuss

In der öffentlichen Sitzung des Planungs-und Umweltausschusses, Mittwoch, 18. April 2018, 18.30 Uhr, wird das Wassenberger Wasserversorgungskonzept beschlossen.

Hierbei ist kritisch zu betrachten, dass aus dem Wasserversorgungskonzept hervorgeht, dass in unserer Wassergewinnungsanlage (WGA) ein Nitratgehalt von 10 mg/l über dem zulässigen Schwellenwert festgestellt wurde.

Im Vergleich hierzu weisen die WGA Arbeck, Holzweiler völlig nitratfreies Rohwasser auf. In den WGA Mennekrath, Beeck und Uevekoven wird Nitrat nachgewiesen, jedoch lediglich im 2-stelligen mg Bereich, bzw. in wenigen von den dortigen -21- Brunnen knapp oberhalb des zulässigen Schwellenwertes (50 mg/l).

Liegt die Ursache der Wassenberger Nitratbelastung in der Biogasanlage und/ oder in der Gülleausbringung?
Ein kompetenter Vertreter wird den Ausschuss über den Sachstand informieren.

Die SPD ist mit dabei, diese erhöhte Nitratbelastung kritisch zu hinterfagen!

Eine E-Mail dazu an Hermann Thissen schreiben.